
Mit dem 800km Heimat-Lauf Projekt hatten wir noch eine Rechnung offen, die wir jetzt mit einem zweiten Teil begleichen wollen.
Über den Verlauf und die Erlebnisse des ersten Teils kannst du dich auf folgender Seite informieren: Streckenplanung & Verlauf die zugehörigen YouTube-Videos findest du hier: Zu den Videos (Youtube). Alles wissenswerte zu der grundsätzlichen Idee findest du hier:
Was noch offen ist/war.
Im ersten Teil ist Harald in 14 Tagen mit jeweils 2 Etappen von Petersdorf auf Fehmarn bis nach Dortmund gelaufen. Lydia hat in dieser Zeit den Van gefahren und sich auch sonst um alles gekümmert. Trotz der sehr guten Rundum-Betreuung musst Harald das Projekt aus gesundheitlichen Gründen beenden.
Die Strecke von Dortmund bis Monreal mit 200 Laufkilometern blieb somit offen.
Natürlich konnte das nicht so bleiben und deshalb gehen wir das Projekt jetzt in einem zweiten Teil an.
Das ist neu.
Wir haben aus dem ersten Teil gelernt und ein paar Veränderungen vorgenommen. Zum einen haben wir keinen Zeitdruck mehr, da wir nun einen eigenen Van nutzen und nicht an Mietzeiten gebunden sind.

Zum anderen hat es uns gestört, dass Lydia zwar einen sehr großen Beitrag zum Projekt geleistet hat, aber letztlich keine Laufkilometer beigesteuert hat. Wir sind beide Streakrunner und da lag es nahe das jetzt auch Beide am Streckenfortschritt beteiligt sind.
Wir werden uns also beim Laufen und Van fahren abwechseln und die Strecke in einem Staffellauf bewältigen. Zusätzlich haben wir auch die Tageskilometer reduziert um keine Überlastung zu provozieren.
Unter dieser neuen Herausforderungen wurde folgender Plan erstellt:
0.Tag ( Sonntag, 05.04.2026)
Wir reisen mit unserem CamperVan nach Dortmund an die Stelle wo wir den ersten Teil des Projekts beendet hatten. Dort werden wir eine Nacht bleiben und dann am nächsten Tag los laufen.
1. Tag (Montag, 06.04.2026)
Am ersten Tag stehen zwei Etappen an bei der sich Harald und Lydia abwechseln. Wir wollen es ruhig angehen lassen und uns ein bisschen einlaufen und zurecht finden.
Etappe 1 -geplant- (20,8 km)
Von Dortmund geht es Richtung Süden zum Hengsteysee, einem der Ruhrseen.

Zwar starten wir in der Großstadt Dortmund, aber eher am Rand und so verläuft die erste Etappe überwiegend durch Felder und Wälder. Es werden nur wenige, klein bis mittelgroße Orte berührt.
Da sollte genug Zeit und Gelegenheit sein die Natur zu genießen.
Geplante Gesamt-Strecke bisher: 20,8 km
Etappe 1 -gelaufen-
>> Hier erscheint ein kleiner Bericht nach Ende der Etappe <<
Etappe 2 -geplant- (4,95 km)
Die zweite Etappe des Tages führt überwiegend am Hengsteysee entlang und nutzt damit die Laufstrecke des Ruhrseen-Halbmarathons, der ca. eine Woche später hier stattfindet. Deren Motto lautet „Natur pur – entlang der Ruhr“.
Deshalb hoffen wir auf gute Wege und schöne Aussichten. Immerhin werden wir viel Wasser zu sehen bekommen. Auch zwei Brücken gilt es zu überqueren bevor wir bei unserem ersten Nachtlagerplatz angekommen sind.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 25,75 km
Etappe 2 -gelaufen-
>> Hier erscheinen die Berichte nach Ende der Etappen <<
2. Tag (Dienstag, 07.04.2026)
Am zweiten Tag stehen erstmals 3 Etappen an und wir starten wieder mit einer langen.
Etappe 1 -geplant- (18,6 km)
Vom Hengsteysee zum Platsch.
Das Ziel der ersten Etappe ist ein Schwimmbad mit dem schönen Namen Platsch. Auf dem dortigen Parkplatz steht der erste Wechsel an. Der Weg dahin ist wieder mit viel Natur vollgepackt, will heißen, einsame Wege durch Wald und Flur.
Erst im zweiten Teil der Etappe wird es urbaner und das bis zum Platsch am Schluss.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 44,35 km
Etappe 1 -gelaufen-
>> Hier erscheint ein kleiner Bericht nach Ende der Etappe <<
Etappe 2 u. 3 -geplant- (7,14 km u. 7 km)
Noch mehr Natur gibt es in dieser Etappe, die nur durch einen Ort und ansonsten durch Wald geht. Das wird sicher erholsam, aber auch einsam.
Im Zielort Filde werden wir die Mittagspause verbringen und uns etwas ausruhen.

Die dritte Etappe führt uns nach Radevormwald. Da passt es ja gut das wir fast nur durch den Wald vor Radevormwald laufen.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 58,49 km
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
>> Hier erscheinen die Berichte nach Ende der Etappen <<
3. Tag (Mittwoch, 08.04.2026)
Wieder stehen 3 Etappen auf dem Programm, das so hoffentlich zur Routine wird.
Etappe 1 -geplant- (20,4 km)
Als Zielort haben wir Agathaberg ausgewählt, ein kleines Örtchen. Aber das Besondere an dieser Etappe sind die Talsperren und Stauseen an denen wir vorbei laufen.
Wir sind gespannt auf die Bevertalsperre, die Neyetalsperre und deren Stauseen. Sicher werden wir einige Fotos und auch Videos davon machen.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 44,35 km
Etappe 1 -gelaufen-
>> Hier erscheint ein kleiner Bericht nach Ende der Etappe <<
Etappe 2 u. 3 -geplant- (8,1 km u. 8,55 km)
Eine hoffentlich idyllische Wald-Etappe steht als Zweites an diesem Tag an. Mal sehen ob wir Fuchs und Hase sehen die sich da gute Nacht sagen.
Mittagsessen und Mittagsruhe gibt es in Brochhagen.

Die Wohnmobilsstellplätze in Engelskirchen sind unser Ziel am 3. Tag und gleichzeitig unser Nachtlager. Mit dem direkt nebenan gelegenen Supermarkt sind wir auch gleich bestens versorgt.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 75,14 km
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
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4. Tag (Donnerstag, 09.04.2026)
Der Rhythmus sollte jetzt gefunden sein und der Tagesablauf mit den 3 Etappen gut ablaufen.
Etappe 1 -geplant- (20,7 km)
Wer jetzt dachte mehr Natur geht nicht, der wird sich über diese Etappe wundern, den da gibt es Wald so weit das Auge reicht bzw. die Füße tragen.
Gewechselt wird in Seelscheid und zumindest da sollten einigen Seelen wohnen, denn wir nutzen den Parkplatz eines Supermarktes.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 95,84 km
Etappe 1 -gelaufen-
>> Hier erscheint ein kleiner Bericht nach Ende der Etappe <<
Etappe 2 u. 3 -geplant- (6,7 km u. 6,3 km)
Etwas mehr Zivilisation erwartet uns auf der zweiten Etappe des Tages, wenn auch nicht viel. Immerhin geht es durch einige Orte und wieder ist das Ziel ein Supermarkt Parkplatz. Wir wechseln allerdings die Marke.
Für das Mittagessen können wir uns also ganz frisch eindecken.

Die dritte Etappe des Tages bringt uns in Gebiete die wir fast schon kennen. Als Attraktion wartet noch die Wahnbachtalsperre auf uns, bevor wir in der Siegaue unser Nachtlager aufschlagen.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 108,84 km
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
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5. Tag (Freitag, 10.04.2026)
Ob das ein angenehmer Übernachtungsplatz war müssen wir mal sehen, denn er ist bei der Kläranlage und nicht weit von der Autobahn entfernt Egal, denn jetzt geht es schon weiter.
Etappe 1 -geplant- (19 km)
Von der Sieg zum Rhein führt uns die erste Tagesetappe auch wenn wir den Rhein wahrscheinlich noch nicht zu sehen bekommen. Dafür gibt es wieder ganz viel Natur, denn wir folgen nicht der Sieg zum Rhein, sondern queren den Wald in Richtung Süd-Westen.
Dazu passend ist ein Waldparkplatz in Königswinter ist unser Etappenziel.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 127,84 km
Etappe 1 -gelaufen-
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Etappe 2 u. 3 -geplant- (5,5 km u. 5,4 km)
Ein bisschen laufen wir noch durch Wald, aber dann geht es an den Rhein. Dabei passieren wir den legendären Drachenfels, was uns ein paar schmerzhafte Höhenmeter bescheren wird.
Mittagspause mit Rheinblick ist gesichert.

Einfach immer den Rhein rauf laufen ist die Devise für diese Etappe. Das sollte nicht so schwer sein oder?
Im Nachtlager in Unkel gibt es sogar Wohnmobilstellplätze mit Ent- und Versorgung. So was ist auf unserer bisherigen Strecke echt Mangelware gewesen.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 138,74 km
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
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6. Tag (Samstag, 11.04.2026)
So langsam nähern wir uns dem Ziel, d.h. unserem Zuhause. Vorher genießen wir aber noch das wunderschöne Rheintal.
Etappe 1 -geplant- (19,2 km)
Es geht weiter den Rhein hinauf, allerdings ohne große Anstiege denn es sind gerade mal 89 Höhenmeter angesagt.
Der Wechsel ist in Hammerstein am Ortsrand.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 157,94 km
Etappe 1 -gelaufen-
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Etappe 2 u. 3 -geplant- (5,1 km u. 7,3 km)
Weiter am großen Fluss entlang mit wenig Steigung und reihenweise kleiner Orte. Da wird es bestimmt nicht langweilig und schon gar nicht einsam.
Mittagspause machen wir auf einem Wohnmobilstellplatz in Leutesdorf, wieder mit Rheinblick.

Jetzt wechseln wir die Seiten und überqueren den Rhein bei Neuwied / Weißenturm. Dann sind wir auf unserer Seite, die viele für die richtige Rheinseite halten. Außer denen natürlich die auf der anderen Seite wohnen.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 170,34 km
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
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7. Tag (Sonntag, 12.04.2026)
Das ist der letzte Lauftag und damit das große Finale. Vorher müssen allerdings noch ein paar Kilometer gemacht werden.
Etappe 1 -geplant- (16,7 km)
Weg vom Rhein in Richtung Eifel führt der Weg. Die Orte und sogar einige Wege sind uns jetzt bekannt.
Bei Fraukirch wird gewechselt.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 187,04 km
Etappe 1 -gelaufen-
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Etappe 2 u. 3 -geplant- (5,4 km u. 7,3 km)
Jetzt sind wir schon so nah am Ziel das man dahin laufen könnte und das tun wir natürlich auch.
Zuerst lassen wir uns aber bei Muttern mit einem leckeren Mittagessen verwöhnen.

So die letzte Etappe schmeißt uns noch mal ein paar Höhenmeter vor die Füße, aber das kann uns jetzt nicht mehr schrecken.

Geplante Gesamt-Strecke bisher: 199,74 km
Oh, da wären es fast genau 200 Kilometer geworden, aber das bekommen wir durch die ein oder andere Verirrung sicher noch hin.
Mal sehen wie viele Kilometer nachher tatsächlich gelaufen wurden…
Etappe 2 u. 3 -gelaufen-
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