Heute beim Morgenlauf im Dunkeln, aber mit Lauflampe hĂ€tte ich beinahe ein Reh ĂŒberrannt und das kam so:

Ich war unterwegs auf dem Elztalradweg und hatte die Wende schon hinter mir, also auf dem RĂŒckweg. Mit ca. 11 Stundenkilometer lief ich um eine kleine Kurve kurz vor Niederelz als plötzlich ein Hindernis mitten auf dem Weg vom Lichkegel meiner Lampe erfasst wurde. Im Bruchteil einer Sekunde erkannte ich das es ein Reh war das quer vor mir stand. Das Reh und ich erlebten eine Schrecksekunde. Ich musste hart bremsen und konnte so im letzten Moment eine Kollision vermeiden. Das Reh wiederum machte einen Satz nach rechts um mir auszuweichen.

Wir schauten uns noch mal kurz verschreckt an und liefen beide unserer Wege. So nahe war ich einem Reh in freier Wildbahn noch nie gekommen und wenn ich nicht abgebremst hÀtte wÀre ich in der nÀchsten Sekunde voll in das Reh hinein gebrettert.

Rehe sehe ich an dem meisten Tagen wenn ich frĂŒh Morgens laufe, allerdings eher etwas weiter entfernt auf den Wiesen oder vielleicht auch mal nĂ€her wenn sie vor mir die Wege ĂŒberqueren. So eine Nah-Reh-Erfahrung hatte ich allerdings noch nie.

Ansonsten war es ein unspektakulÀrer Lauf bei leichtem Regen und 6 Grad.