Als Streakrunner läuft man ja jeden Tag, Sommer wie Winter ob Sonne, Regen oder Schnee, an Arbeits-, Sonn- und Feiertagen. Da denkt man am Schwierigsten wäre es an Feiertagen wie Weihnachten oder Neujahr, oder bei schlechtem Wetter.
Aber nein, die schwierigsten Tage sind die nach einem Wettkampf, wenn man seinen Körper und vor allem die Muskulatur ausbelastet hat. An den Tagen danach setzt der Muskelkater ein und verwandelt einen vom flinken Läufer zum lahmen Schleicher.
Sich dann noch über die täglich mindestens gewünschten 1,6 Kilometer zu bringen ist eine echte und recht schmerzhafte Herausforderung. Aber man geht es natürlich langsam und vorsichtig an, schließlich möchte man alles nicht noch schlimmer machen.
Tatsächlich merke ich das mir das Laufen sogar Besserung verschafft. Nicht gerade beim Laufen, aber danach geht es ein ganz klein wenig besser die Treppen rauf und runter. Also wird nicht nur der Streak bedient sondern auch die Regeneration gefördert. Und nach drei, spätestens vier Tagen ist er dann weg, der Muskelkater.
jedoch sollte man vorsichtig sein, denn auch wenn nichts mehr weh tut, ist der Körper noch belastet vom Wettkampf. Und so fange ich langsam an und fahre die Leistung behutsam wieder hoch.
Allerdings bin ich so weit noch nicht, denn ich warte gerade das der Schmerz endlich geht (siehe Bild)…
PS: Shorts & Videos von unseren Erlebnissen beim Bienwald Marathon gibt es auf dem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@Laufgelaber